1926 — 1933: Karl Konrad Richter (*1886, †1971)

Konrad Richter wird am 18. Juni 1886 in Böhlen bei Leipzig geboren. Sein Vater Emil Oskar Richter ist Handelsgärtner im Nahe gelegenen Rötha; seine Mutter Hanna Marie Richter (geb. Beuthner).

Konrad Richter besucht am 1899 die Fürstenschule in Grimma. Von 1905 bis 1909 studiert er Theologie an der Universität Leipzig. Ab 1911 ist er am Seminar und 1912 ebenfalls in Grimma 1912 im Vikariat. Anschließend, noch im Jahr 1912, wird ihm die Pfarrstelle in Kloschwitz übertragen.

1913 heiratet er  Magdalena Johanna Oehm. Zwischen 1914 und 1919 werden ihre Tochter und zwei Söhne geboren.

Ab 1917 ist er Pfarrer in Ragewitz. Im Jahr 1926 tritt er die fünfte Pfarrstelle an der Peterskirche Leipzig an und rückt 1928 auf die vierte auf. 1933 wechselt er in das Pfarramt der Taborkirche in Leipzig-Kleinzschocher. 

Konrad Richter war Mitglied der NSDAP und gehörte den Deutschen Christen an. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wird er 1945 zunächst beurlaubt und 1948 nach Beucha bei Leipzig versetzt.

Konrad Richter stirbt 1971 in Beucha bei Leipzig.

Bibliographie

44 Jahre Jungmänner-Verein in Peters. In: Festschrift zum 50jährigen Bestehen der Neuen Peterskirche zu Leipzig. Leipzig, 1935.

Karl Konrad Richter