1881 — 1883: Arthur Thilo Schuch (*1858, †1925)

Thilo Schuch wird am 12. September 1858 in Görlitz als Sohn des Bahnhofvorstands Johann Christian Schuch und Alwine Minna Schuch, geb. Brückner geboren. Er besucht zunächst eine Schule in Frankfurt/Oder, dann in Kassel. Dort ist einer seiner Mitschüler der spätere Kaiser Wilhelm II.

In den Jahren 1877 bis 1880 studiert er Theologie in Leipzig. Anschließend arbeitet er kurz als Hilfsgeistlicher ehe er nach erfolgter Ordination im Jahr 1881 als zweiter Diaconus an die Peterskirche Leipzig berufen wird. 

Bereits 1883 wechselt er an die Nikolaikirche Leipzig wo er 1888 erster Diaconus wird. 

Er heiratet am 15. Oktober 1884 die Ebersbacher Pfarrerstochter Antonie Theodora Agnes Richter und hat mit ihr 7 Kinder.

1924 tritt er in den Ruhestand. Thilo Schuch stirbt am 26. Juni 1925 an Leukämie.

Bibliographie

Friede und Freude im Herrn. Predigt aus den Jahren 1887-1890. Leipzig, Verlag Richter, 1890.

Gedächtnispredigt nach dem am 25. Juli 1896 geschehenen Heimgange des Archidiakonus Dr. Karl Theodor Binkau, Dom. IX. p. Tr., 2. August 1896 gehalten. Leipzig, Verlag Richter, 1896.

Einzelnachweise

Pfarrer i.R. Thilo Schuch – Nikolai †. in: Das Jahr des Herrn. 1926. Kirchliches Jahrbuch für die evangelischen Gemeinden Leipzigs. Leipzig, Deutscher evangelischer Gemeindetag - Ortsgruppe Leipzig, 1926. S. 142-143.

Thilo Schuch

in: Das Jahr des Herrn. 1925. Kirchliches Jahrbuch für die evangelischen Gemeinden Leipzigs. Leipzig, Deutscher evangelischer Gemeindetag - Ortsgruppe Leipzig, 1925.