1927 — 1947: Johann Wilhelm Georg Walther (*1884, †1984)

Georg Walther, Pfarrersohn, wird 1884 in Dresden-Löbtau geboren. Er besucht das Gymnasium Dresden-Wettin.

Nach seinem Theologiestudium gehört er ab 1909 dem Predigercolleg St. Pauli Leipzig an. 1912 geht er ins Vikariat nach Lichtentanne bei Zwickau und wird anschließend Pfarrer in Langenstriegis bei Leisnig. 1921 wird ihm die Pfarrstelle in Naustadtz bei Meißen übertragen.

Ab 1927 hat er kurz die vierte Pfarrstelle an der Peterskirche Leipzig inne und rückt noch im selben Jahr auf die zweite Pfarrstelle auf.

Georg Walther wird 1947 in den Ruhestand versetzt und stirbt 1984 in Dresden.

Bibliographie:

Vaterunser-Erklärungen griechischer Kirchenväter kritisch untersucht. Vollst. u.d.T.: Untersuchungen z. Gesch. d. griech. Vaterunser-Exegese, als: Texte u. Untersuchungen z. Gesch. d. altchristl. Lit. Bd. 40, H. 3, Reihe 3, Bd. 10, H. 3. Leipzig, Theol. Diss., 1914. Greifswald, 1914. 72 Seiten.

Untersuchungen zur Geschichte der griechischen Vaterunser-Exegese. Leipzig, Verlag Hinrichs, 1914. 123 Seiten.

Die Peterskirche in Leipzig. In: Die schöne deutsche Kirche ; H. 24. Berlin, Verlag Kunst und Kirche, 1939. 14 Seiten. 

Von der dienenden Liebe in der Petersgemeinde. In: Festschrift zum 50jährigen Bestehen der Neuen Peterskirche zu Leipzig. Leipzig, 1935.

Jesus, das Passalamm des Neuen Bundes : Der Zentralgedanke des Herrenmahles. Gütersloh, Verlag Bertelsmann, 1950. 100 Seiten.

Ein Beitrag zur Diskussion über die Kindertaufe. In: Theologische Versuche, Evangelische Verlagsanstalt Berlin, 1966. 

Einzelnachweise

Wohlenberg, Gustav. Rezension: Walther, Georg. Untersuchungen zur Geschichte der griechischen Vaterunser-Exegese. Theologisches Literaturblatt, Nr. 36, 1915.

Jeremias, Joachim. Rezension: Walther, Georg, Jesus, das Passalamm des Neuen Bundes. Theologische Literaturzeitung, Nr. 76, 1951.