1916 — 1932: Walther Ludwig Zenker (*1864, †1932)

Walther Zenker, Sohn eines Finanzrats, wird 1864 in Dresden geboren. Er besucht 1975 bis 1883 das Dresdner Kreuzgymnasium. 

Nach seinem Theologiestudium arbeitet er ab 1887 am Rauhen Haus in Hamburg. Walther Zenker wird 1890 Hilfsgeistlicher in Taubenheim bei Meißen. 1891 tritt er eine Pfarrstelle in Lockwitz (Dresden) an. Innerhalb Dresdens wechselt er 1908 auf die Pfarrstelle in Dresden-Striesen und wird 1915 2. Hofprediger.

Walther Zenker tritt 1916 die erste Pfarrstelle an der Peterskirche Leipzig an und wird zugleich Superintendent der Ephorie Leipzig-Land. 

1932 wird er in den Ruhestand versetzt und stirbt noch im selben Jahr in Dresden.

Bibliographie

Klingers "Kreuzigung", ein Wahrzeichen Leipzigs und ein Sinnbild unserer Arbeit. In: In: Das Jahr des Herrn: Kalender für die evangelischen Gemeinden Leipzigs 1. Jg. Leipzig, Verlag Deutscher evangelischer Gemeindetag, 1925. 4 Seiten. 

Spangenbergs Bild: Luther und die Seinen. Zur Vierhundertjahrfeier des evangelischen Pfarrhauses.  In: Das Jahr des Herrn: Kalender für die evangelischen Gemeinden Leipzigs 1. Jg. Leipzig, Verlag Deutscher evangelischer Gemeindetag, 1925. 3 Seiten. 

Die Befähigung des Helfers für seine Mitarbeit am inneren Aufbau der Kirchgemeinde : Vortr., geh. am 23. April 1927 zur Helferfreizeit in Lausick. In: Schriften des Helferverbandes Leipziger Kirchengemeinden; H. 1. Leipzig, Verlag M. Heinsius Nachf., 1927. 12 Seiten. 

In unserm Bilde: Aus der Reformationszeit. In: Das Jahr des Herrn: Kalender für die evangelischen Gemeinden Leipzigs 4. Jg. Leipzig, Verlag Deutscher evangelischer Gemeindetag, 1928. 3 Seiten. 

Oberkirchenrat Zenker 

aus: 
Festschrift zum 50jährigen Bestehen der Neuen Peterskirche zu Leipzig. Leipzig, 1935